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Sehenswürdigkeiten / Kultur

Heidelberger Schloss

Die Schlossruine ist das Wahrzeichen unserer ehrwürdigen Stadt und jeder Besucher wird magisch von ihr angezogen. In den Mauern der Schlossanlage wird die bewegte Geschichte der Kurpfälzer Fürsten lebendig. Wandeln Sie durch die Ruinen des alten Ruprechtsbaus oder durch den Bibliotheksbau. Bestaunen Sie den gesprengten Krautturm. Oder bewundern Sie die Renaissancefassaden des Ottheinrichsbaus, dem bedeutendsten Bauwerk der Renaissance nördlich der Alpen. Sollten Sie in den Sommermonaten nach Heidelberg kommen, sollten Sie aber auf keinen Fall einen Sonnenuntergang vom Schlossaltan oder der Scheffelterrasse aus verpassen – ein Muss für alle Romantiker.

Philosophenweg

Oberhalb des Boutique Hotel Heidelberg Suites verläuft der Philosophenweg, der so manchen Dichter und Philosophen mit dem wundervollen Blick auf das Neckartal berauschte. Vielleicht war das hier so ideale Zusammenspiel von Natur und Zivilisation der Ausschlag für den Beginn der "Heidelberger Romantik": Eine nationale Kulturerneuerung, die im 19. Jahrhundert durch den Heidelberger Romantikerkreis um Achim von Arnim, Clemens Brentano, Joseph Görres und von Eichendorff geprägt wurde. Diese Bewegung ließ Heidelberg zum Inbegriff und zur Hochburg der Romantik werden (ca. 1804 – 1815). Es ist genau diese Zeit, die man auch in den Boutique Hotel Heidelberg Suites wiederentdecken kann.

Auf dem Philosophenweg beziehungsweise in der Nähe befinden sich das Philosophengärtchen, die Eichendorffanlage, der Bismarckturm, die Gedenksteine für Liselotte aus der Pfalz und den Dichter Friedrich Hölderlin, sowie die Meriankanzel und der Merianblick.

Die herrliche Aussicht muss man sich zuvor durch einen steilen Anstieg erarbeiten. Man gelangt über den Schlangenweg, der direkt an der Alten Brücke beginnt hinauf oder über den Zugang von Neuenheim aus. Belohnt wird man allerdings nicht nur mit der Aussicht, sondern auch mit einer außergewöhnlichen Vegetation. Begünstigt durch das milde Klima wachsen hier Exoten wie Pinien, Zypressen, Zitronenbäume oder Palmen. Wer im Frühjahr kommt kann hier auch seine Augen mit den ersten blühenden Mandelbäumchen der Saison verwöhnen. Meist beeindruckt die Naturlandschaft noch mit einem warmen Licht, denn im Sommer steht die Sonne tief im Westen und scheint malerisch auf die Stadt.

Thingstätte

Ein besonderes Relikt aus der der Zeit des Nationalsozialismus ist die Thingstätte auf dem Heiligenberg. Bei der Thingstätte handelt es sich um eine Freilichtbühne im Stil eines griechischen Theaters. Erbaut vom nationalsozialistischen Reichsarbeitsdienst und 1935 von Joseph Goebbels eingeweiht, diente sie vor allem als Propagandaplattform. Auf dem Heiligenberg selbst befinden sich zwei Klosterruinen: Das Michaels- und das Stephanskloster, die ursprünglich auf den Fundamenten alter keltischer und romanischer Tempel erbaut wurden. Steigen Sie die zahlreichen Treppen hinauf und spüren Sie die ungewöhnliche Stimmung dieses religiösen Ortes. Zu erreichen sind die Thingstätte und die Klosterruinen mit dem Auto oder mit dem Bus.

Altstadt

Die Altstadt sollte man in aller Ruhe durchstreifen. In den kleinen mittelalterlichen Gassen gibt es viel Ungeahntes zu entdecken. An Heidelbergs Stadtkern, dem "Marktplatz" mit dem Herkulesbrunnen und dem Rathaus, kommt kein Tourist vorbei. Hier sollte man auf jeden Fall die Heiliggeistkirche besichtigen. Anschließend lohnt ein Kaffee im legendären und ältesten Café Knösel. Hier wurde einst der schokoladige Studentenkuss erfunden, der immer gerne als Mitbringsel in die Welt getragen wird.

Universität

Was wäre Heidelberg ohne die historischen Gebäude der Universität. In dem bedeutendsten, der Universitätsbibliothek befindet sich auch ein Museum, in dem alte Handschriften und Codices untergebracht sind. Eine davon ist der Codex Manesse, die umfangreichste und berühmteste deutsche Liederhandschrift des Mittelalters. Von November 2010 bis Februar 2011 wird der Codex Manesse im Rahmen des 625-jährigen Jubiläums der Universität präsentiert.